Plöck 11
Baden-Württemberg
69117 Heidelberg
Deutschland
<p>Jonas Lammfromm wurde am 18.Oktober 1892 in Buttenwiesen geboren.Seine Eltern waren Israel Lammfromm und Cilly Lammfrom,geb.Graf von Buttenwiesen.Jonas Lammfromm war verheiratet mit Dora Lammfromm,geb.Grünbaum,geb.am14.Mai 1897 in Wilhermsdorf,Tochter von Meier und Rosa Grünbaum,geb.Neu.Jonas und Dora Lammfromm hatten einen Sohn, - Alfred,geb.am 17.April 1921 in Wilhermsdorf.Nach einer kaufmännische Ausbildung an der Handelsschule („Metall und Eisen, Textilien“) arbeitete Jonas Lammfromm als Kaufmann in München.Im 1. Weltkrieg leistete er einen vierjährigen Heeresdienst ab und kämpfte als Infanterist der Bayerischen Armee an der Ost- und Westfront.Nach Kriegsende bei seiner neuen Tätigkeit in Nürnberg lernte Jonas Lammfromm seine Frau kennen.Im Sommer 1920 zog das Paar nach Wilhermsdorf.Dort im familieneigenen Geschäft der Familie Grünbaum fand Jonas Lammfromm ein neues Tätigkeitsfeld und wurde Mitinhaber des Familienunternehmens.Der Börsencrash 1929 und die Weltwirtschaftskrise führten 1930 zur Schließung des Geschäfts. 1933 zog die Familie nach Heidelberg und betrieb ab dem 3. März 1933 ein Textilwarengeschäft für Fabrikreste und Webwaren. Die mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten beginnende antijüdische Politik (Boykottaufrufe und sonstige Einschränkungen) gingen auch am neu gegründeten Geschäft und der Familie nicht spurlos vorbei.1936 mußte der Laden verkauft werden.Ab dem 29.März 1939 lebten Jonas und Dora Lammfromm und Rosa Grünbaum in der Leopoldstraße 31.Alfred Lammfromm war bereits im Frühjahr 1937 im Alter von knapp 16 Jahren nach Palästina ausgewandert.Am 8. Oktober 1939 starb Jonas Lammfromm krankheitsbedingt und fand seine letzte Ruhestätte im jüdischen Teil des Heidelberger Bergfriedhofs.Am 22. Oktober 1940 wurde Dora Lammfromm und ihre Mutter Rosa Grünbaum nach Gurs deportiert.Am 19./20. Januar 1942 dann ins Durchgangslager Noé. Am 31. August 1942 im KZ Auschwitz verliert sich die Spur von Dora Lammfromm. Rosa Grünbaum überlebte die Shoa.</p>
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